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Featureflut

Vor einem halben Jahr habe ich die Umstellung von Jekyll auf Hugo vorgenommen und muss sagen, dass ich es bisher nicht ein einziges Mal bereut habe. Hugo ist viel flotter, in sich schlüssiger und gibt mir den Gestaltungsraum, den ich mit Jekyll nicht fand. Manchmal muss man einfach den Cut machen.

Zur Feier des Tages habe ich Loggbok neue Features spendiert, es gibt jetzt dezidierte Layouts für Link-Beiträge (siehe unter diesem Beitrag, ein Klick auf den Titel öffnet den verlinkten Beitrag) und Zitate (siehe demnächst). Auch für Fotos habe ich etwas vorbereitet, hier muss ich aber noch den Workflow finden, der mir eine einfache und nicht zu überladende Präsentation ermöglicht. Bis zum dritten Geburtstag von Loggbok ist aber noch etwas Zeit. Die nehme ich mir auch ganz bewusst.

Jedenfalls wird Loggbok immer mehr zu dem Platz, den ich als digitale Heimat begreife. Meine persönliche Zufriedenheit steigt mit jeder Iteration und ich freue mich sehr über die Entwicklung, die Loggbok und damit auch ich machen. Jedes Release wird etwas besser, einfacher und effizienter. Und ich lerne mit jeder Anpassung etwas, stolpere nicht mehr durch den Code und werde trittsicherer. Für mich ist das eine sehr schöne Lernkurve.

Loggbok, ich habe dich gern - schön, dass es dich gibt. Happy Feature-Day!

Schlussakkord →

Spielplätze der Eitelkeiten

Der Versuch einer Reflektion der Kalenderwoche 28/2025

That was the week that was. Anstrengend durch nervigen Kleinscheiß, aber eher so ein unbequemes Gefühl - eine ganz und gar unerträgliche Befindlichkeitsverkettung.

Montag, Mittwoch und Freitag war ich zu Kurzterminen bei einem Kunden. Viel Aufwand für überschaubaren Ertrag, das zerschoss andere Planungen und nahm den Fokus von Themen, die ebenso wichtig sind. Ineffizienz ist etwas, was ich schon so kaum leiden kann. Und in den nächsten Monaten wird genau dafür kein Raum sein. Hoffen wir, dass sich solche Aspekte marginalisieren. Ab Dienstag geht es eh ab.

Nach der gezielt gesteuerten Unruhe in der Blogstraße kehrte dankenswerterweise schnell wieder Ruhe ein. Die Verdoofung (Danke für das Wort @b30) habe ich ja skizziert und bin immer noch der Ansicht, dass das kein Zufall war. Mehr gibt es zu dem Thema auch nicht zu sagen.

Ein anderer Ort für erstaunliche Eitelkeitsauswüchse ist ein Grundstück im Dorf, das momentan noch einen Spielplatz beherbergt und nach Planungen bald auch das Gerätehaus einer Freiwilligen Feuerwehr tragen soll. Nach sechs Jahren Diskussion, einem Drama in zig Akten (kein anderes Grundstück ließ sich finden bzw. konnte aufgrund Unwillens der Eigentümer erworben werden) und einer mittlerweile sehr frustrierten Gruppe von freiwilligen Feuerwehr-Mitgliedern fängt eine Gruppe Personen mit der Suche nach Verhinderungsgründen an. Die Argumente sind dabei sehr dünn und sorgen eher für eine Spaltung von Menschen als dass gemeinsam eine Lösung (die der Verwaltungsvorschlag darstellt) gefunden wird. Jetzt gibt es den schönsten Zank und Verlierer:innen sind die, die helfen wollen. Ehrenamtlich.

Wenn ich mir etwas für die kommende Woche wünschen darf: Weitblick. Ganz viel davon und zwar für alle.

Da ihr ja alle Microblogs habt und ich einfach zu faul für ein weiteres Blog bin, habe ich die Status-Meldungen in einer Liste hübsch aneinander gereiht und dem Ganzen per Link im Menü mehr Wichtigkeit verliehen. Wie ein Microblog light quasi. So könnt ihr euch das jetzt gesondert anschauen. Für Posts geht das natürlich auch.

Modern problems require modern solutions und so.

Linguistische Proseminare

Das Sommerloch muss schon sehr groß sein, wenn man ohne Not eine Diskussion in einer Gemeinschaft vom Zaun bricht, die wir als Gesellschaft schon länger führen und die wir offensichtlich zu keinem Abschluss bekommen werden, weil Lebensrealitäten aufeinander prallen. Daraus entstand eine wenig hilfreiche Metadiskussion, die im Wesenskern so ablief:

“Ihr seid alle doof, ich habe recht und erkläre euch warum!”
"Du bist auch doof, ich mache es aber anders."
"Du bist am Dööfsten, weil du König der Doofen und damit Teil der Elite sein willst!"
"Ihr seid alle doof, hier sind zig Gründe und das könnt ihr woanders diskutieren, denn ich mache hier die Kommentare aus!"
"Er hat gesagt, dass wir alle doof sind, aber weil man bei ihm nicht kommentieren kann, schreibe ich dazu was."

Klingt ein bisschen nach Kindergarten, ist es auch. Der Initiator freut sich, denn seine Absicht ging auf. Und während alle mit Schaum vor dem Mund diese nicht gewinnbare Ablenkungsdebatte führen, gibt es handfeste Probleme, die nicht die benötigte Energie bekommen. Weil wir viel lieber über eine technische Konstruktion zur Verständigung (denn nichts Anderes ist Sprache) zanken. Und alles nur, weil jemand sein Schäufelchen schwang.

Merkt ihr selber, ne?

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